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Schüler an der German Jockey School

Schüler der German Jockey School

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Abläufe/Schulungsinhalt:

Die Auszubildenden werden je nach ihren reiterlichen Fähigkeiten in Köln zu einem ergänzenden Training zusammengerufen. Für einige Auszubildende kann dies bereits vor dem Lehrgang am Ende des ersten Ausbildungsjahres, für die meisten aber wohl erst nach Absolvierung des Lehrgangs der Fall sein.

 

Das Training findet in Ergänzung zum heutigen Schulprogramm und zur morgendlichen Arbeit bei den Trainern statt. Natürlich besteht zwischen den Ausbildern der Berufsschule und den Verantwortlichen für dieses Ergänzungsprogramm ein enger Kontakt, um etwaige praktische Schulungen und Prüfungen der Berufsschule bei Bedarf auf der Rennbahn mit der o.g. Infrastruktur durchzuführen.

 

Anlässlich dieser ergänzenden Trainingsstunden sollen die Auszubildenden unter Aufsicht die 10 o.g. Pferde reiten und sich auf den Race Simulatoren trainieren. Ferner wird anhand von Videos die reiterliche Leistung des einzelnen festgehalten, kommentiert und die Leistungen anderer als Referenz und Beispielfall studiert. Zu diesem Zweck wird eine Video-Kamera sowie im Schulungsraum ein TV angeschafft bzw installiert.

 

Die Ausbildung erfolgt unter der Leitung eines auf halbtags-Basis beschäftigten Ausbilders, der selbst über viel Erfahrung als Rennreiter verfügt. Hierzu wurde als Kandidat Peter Kienzler vorgeschlagen. Der Ausbilder würde nach Rücksprache mit dem ausbildenden Trainer die Kandidaten in das Programm integrieren und fördern.

 

Da die Auszubildenden die bereitgestellten Pferde nicht jeden Tag bewegen können, werden diese an anderen Tagen von Herrn Suerland (bzw. seinem Personal) bewegt.

 

Die Auszubildenden würden auf den bereitgestellten Pferden bei entsprechenden reiterlichen Fähigkeiten an Rennen teilnehmen. Um talentierten Auszubildenden daneben nicht nur die Möglichkeit zu geben, Pferde ihres Stalles zu reiten, wurde ein Antrag beim DVR gestellt, Auszubildenden generell eine Erlaubnis von 5 kg zu gewähren, unabhängig davon, ob das zu reitende Pferd auf der Trainingsliste seines Ausbilders/seiner Ausbilderin steht.

 

Ziel ist es, das Ergänzungsprogramm Teil der offiziellen Jockeyausbildung werden zu lassen. Hierzu ist folgender Weg umsetzbar:

 

  1. Es ist denkbar, eine Betriebskooperation einzugehen. Hierfür ist ein Antrag beim Berufsbildungsausschuss zu stellen, auf dessen positiven Bescheid länger zu warten wäre. Daher ist dieser Weg mittelfristig sinnvoll, er führt kurzfristig jedoch nicht zum Ziel.
  2. Es ist möglich und empfehlenswert, die nach der Ausbildung vom DVR auszustellende Reiterlaubnis von der Teilnahme an dem Ergänzungsprogramm abhängig zu machen. Die genaue Umsetzung dieser Einbindung in das "offizielle Programm" ist von Frau Dr. Rauch ergänzend zu prüfen.
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